Das Jahrtausendhochwasser von 1784 war eine extreme Eisflut, die besonders am Rhein zwischen Köln und Bonn wütete und Tod und Leid über die Bewohner brachte. Köln und Bonn wurden vom schlimmsten jemals verzeichneten Hochwasser mit einem Rekordpegel von 13,55 Metern heimgesucht (Normalpegel 3,48 Meter).
Grund dafür war ein Vulkanausbruch auf Island ein Jahr zuvor, der zu extremen Kälteeinbrüchen führte. Auf eine lange und starke Frostperiode folgte Ende Februar plötzliches Tauwetter. Das aufgestaute Eis staute das heranfließende [Schmelz-]Wasser auf, wodurch eine Flutwelle entstand. Die Fluten, auf denen schwere Eisschollen trieben, verwüsteten weite Teile der Uferbebauung, zerstörten alle Schiffe, Gebäude stürzten aufgrund des Schollengangs ein. In Beuel überstanden nur ganz wenige Bauten die Flut, die rechtsrheinisch gelegene alte bergische Stadt Mülheim am Rhein, heute ein Kölner Stadtteil, wurde vollständig zerstört. In dem Band sind Briefe von Zeitzeugen zusammengetragen, in denen authentisch von dem dramatischen Ereignis berichtet werden.
DINA 4, Softcover, 206 Seiten, ISBN 978-3-912116-07-6 – 24,80 €
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